Archiv der Kategorie: News

Brandsatz und eingeworfene Fenster

In der Nacht vom 14. auf den 15. Februar gab es Angriffe auf Institutionen in Kahla. Beim Bürgerbüro der SPD wurden Scheiben eingeworfen ebenso die Schaufenster des Demokratieladens, einige Meter weiter. Beim Demokratieladen wurde zudem ein Brandsatz im Türbereich gelegt, auch ein Brandbeschleuniger wurde dabei verwendet. Die Tür brannte im unteren Bereich leicht an, jedoch griff das Feuer nicht über. Über dem Demokratieladen sind Wohnungen, dass die unbeteiligten im Haus lebenden Personen nicht ernsthaft zu Schaden gekommen sind, war also nur Glück.
Das SPD-Büro wurde in der Vergangenheit bereits angefeindet. Der Demokratieladen war auch schon häufiger Ziel von Angriffen: Kurz nach der Eröffnung im Jahr 2013 wurde eine Scheibe des Ladens eingeschlagen. Im letzten Jahr häuften sich Bedrohungen und Schmierereien. Im August 2015 wurde das Logo in Teilen übersprüht, Mitte Dezember ein Hakenkreuz an die Scheibe des Projekts geschmiert.

Hier eine Stellungnahme der Koordinationsstelle des Lokalen Aktionsplanes Saale-Holzland-Kreis

Brandsatz und eingeworfene Fenster – Information der Koordinierungsstelle des LAP im SHK

Heft zu Geschichte Kahlas erschienen Peer Kösling „Verfolgung und Vernichtung der Kahlaer Juden 1933 – 1945“

Die Broschüre „Verfolgung und Vernichtung der_Kahlaer_Juden 1933 -1945″_3 .Auflage ist gedruckt und liegt bereit. Es kann in der Bibliothek in Kahla und im Demokratieladen zu den Öffnungszeiten (montags zwischen 13.00 und 17.00 Uhr) und in der Bibliothek in Kahla kostenlos abgeholt werden.

Die OTZ berichtete darüber:

OTZ Blick in dunkles Kapitel Kahlas

„Gegen die Regeln…“

„… – Lesben und Schwule im Sport“. Das ist der Titel der Ausstellung, die vom 16. Juni bis Donnerstag, dem 2. Juli im Demokratie Laden in der Margarethenstr. 11 präsentiert wird. Die Situation von Schwulen und Lesben im Sport ist immer wieder Anlass zu Diskussionen in der Öffentlichkeit, Beschimpfungen und Ausgrenzung sind nach wie vor weit verbreitet und Outings produzieren Debatten. Diesem Thema widmen sich die Banner, sie zeigen häufige Diskriminierung von Homosexualität und erläutern, was häufig unbekannt ist aus Biographien von Sportlerinnen und Sportlern. Vorgestellt werden z.B. Marcus Urban, Fußballer aus Weimar, David Kobay, Footballspieler oder Martina Navrátilová, Tennisprofi aus den USA.

Bis zum 2. Juli sind die Banner noch im Schaufenster in der Margarethenstraße 11 zu besichtigen. Wer auch den erweiterten Teil der Ausstellung sehen möchte, ist herzlich eingeladen, zu den Sonderöffnungszeiten am Mittwoch, dem 24.06. sowie Mittwoch dem 01.07. jeweils von 15.00 bis 19.00 Uhr vorbei zu kommen.

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Leuchtenburg-Schule

Voller Schulhof, Sonne (zumindest die allermeiste Zeit 😉 ), ein Fußballturnier, 10 verschiedene Workshops und vorwärts mit Musik!

Am 21. Mai hat das Leuchtenburg Gymnasium Kahla die Plakette „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ verliehen bekommen. Dafür haben 70 Prozent der Menschen an der Schule eine Selbstverpflichtung unterschrieben, dass sie sich für die Überwindung von Diskriminierung und Rassismus an ihrer Schule einsetzen wollen. Der FC Carl-Zeiss Jena ist Pate und ist bei Projekten dabei!

http://www.jenatv.de/mediathek/28319/In_der_Schule_Das_Gymnasium_in_Kahla_erhielt_den_Titel_Schule_ohne_Rassismus.html

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Bauchtanz in motion

Flyer Bauchtanzworkshop_Demokratieladen

Bauchtanz in motion!

Bauchtanz-Workshop für alle von Anfänger_innen und Fortgeschrittene sowie alle Altersgruppen. Auf dem Programm stehen die Isolationsbewegungen von Hüfte und Oberkörper, Schritte sowie die Erarbeitung einer kleinen Choreographie. Für Getränke, Knabbereien und eine gemütliche Atmosphäre ist gesorgt.

Wir freuen uns auf Euch am 21. Februar, 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr im Demokratieladen, Margarethenstr. 11, 07768 Kahla (Nähe Markt)

Der Workshop wird angeleitet von Bettina Staudenmeyer (Jena), sie tanzt von klein auf und gibt seit 2009 Kurse und Workshops im Bauchtanz, die u.a. bereits in Stuttgart, Bamberg, Mannheim und Jena stattgefunden haben.

Die Veranstaltenden behalten sich vor, entsprechend § 6 Abs. 1 VersG Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, von den Veranstaltungen auszuschließen.