Kinder- und Jugendaktionstag in Kahla am 6. Mai

Herzliche Einladung zu einem tollen Nachmittag für Kinder, Jugendliche und die ganze Familie!


Zum wonnigen Mai wird ein buntes Programm mit Spiel, Sport, Show und Musik geboten: Am Mittwoch, den 06. Mai, findet der diesjährige Kinder- und Jugend-Aktionstag KUJA! statt. Ort des Geschehens ist der Schulhof der Heimbürgeschule in Kahla.


Los geht es um 13 Uhr, der Eintritt ist frei.


Mitmachaktionen ebenso wie Informationen und Angebote von Vereinen und Engagierten gibt es, die im Bereich der Jugendarbeit und Jugendkultur aktiv sind. Bereits am Vormittag finden Workshops mit Schülerinnen und Schülern in Zusammenarbeit mit der Staatlichen Regelschule statt.


Sie sind herzlich eingeladen den Nachmittag mitzugestalten! Ein Angebot, Info- oder Aktionsstand für Kinder- und Jugendliche anzubieten oder Ihren Verein/Ihr Engagement vorzustellen. Es wird eine Bühne für musikalisch, künstlerische Beiträge geben, ebenso werden diverse sportive Betätigungs-möglichkeiten angeboten. Seien Sie dabei! Wir freuen uns über weitere Beiträge aus der Region.


Spiel und Spaß zieht keine Grenzen. Herzlich willkommen sind ausdrücklich auch Kinder und Familien mit Migrationsgeschichte, zugewanderte oder geflüchtete. Dafür wird mit mehrsprachigen Handzetteln eingeladen. Die Idee des KUJA ist es, ein positives Verständnis von „Vielfalt“ zu vermitteln und gemeinsam für Demokratie, Teilhabe und Weltoffenheit zu werben.


Organisiert wird der KUJA von der Jugendarbeit und Schulsozialarbeit aus dem gesamten Landkreis. Unterstützt wird der KUJA von der Stadt Kahla und der Heimbürgeschule Kahla sowie dem Jugendamt des SHK.


Bunt und vielfältig – der KUJA steht für aktive Beteiligung von Kindern- und Jugendlichen im SHK. Der Jugendbeirat und das Projekt Kinderrechte-Karta sind vor Ort und informieren zu Gelegenheiten und Grundlagen.


Gefördert wird der Aktionstag durch das Bundesfamilienministerium im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“, durch das Thüringer Landesprogramm „denk bunt“ sowie durch den Saale-Holzland-Kreis. Der KUJA ist ein Projekt des Lokalen Aktionsplans (LAP), das jedes Jahr in einem anderen Ort des SHK durchgeführt wird. Vereine, Einrichtungen und Verbände aus dem SHK sind zur Mitwirkung herzlich eingeladen.

Kommt gerne vorbei!

Radtour – Erinnerungsorten und Lokalgeschichte auf die Spur kommen

Was hat Jena, was hat der Saale-Holzland-Kreis (SHK) mit dem Nationalsozialismus zu tun?

Welche Orte hier sind mit Zwangsarbeit, Verfolgung und Widerstand verbunden?

Was bedeutet „Todesmarsch“ – und was passierte 1945 auf den Wegen zwischen Jena und dem Umland?

Diesen Fragen wollen wir uns vom 15. bis 17. April 2026 auf einer Fahrradtour durch den SHK widmen. Gemeinsam mit euch besuchen wir historische Orte, Gedenksteine und Erinnerungszeichen im SHK. Dabei geht es nicht nur um die Vermittlung von Fakten, sondern um das bewusste Erleben von Geschichte in der eigenen Umgebung. Wir fahren auf Wegen, die in den letzten Kriegswochen für KZ-Häftlinge zu Todesmarschrouten wurden, und setzen uns mit der Geschichte der Zwangsarbeit in der Region auseinander. An den einzelnen Stationen stellen wir außerdem aktuelle Erinnerungsprojekte vor, sprechen mit Engagierten vor Ort und diskutieren darüber, welche Bedeutung diese Orte heute für unser Zusammenleben haben.

Mittwoch, 15.04

9:30Uhr: Jugendzentrum Eastside Jena – Input und Einstieg

11:00/11:30Uhr: Großlöbichau – Input

Mittagspause (unterwegs)

14:30/15:00Uhr: Eisenberg, Friedenspark – Input vom Projekt 1000 Buchen

Übernachtung in Eisenberg

Abendprogramm – Austausch und Spiele

Donnerstag, 16.04

10:00Uhr: Start in Eisenberg

12:30Uhr: Stadtroda – Input Euthanasie und Stolperschwelle

Mittagessen in Stadtroda

Übernachtung in Stadtroda

Abendprogramm – Kochen und Filmabend

Freitag, 17.04

10:00Uhr: Gemeinsames Frühstück

12:00Uhr: Kahla – Rundgang zu Gedenkorten

Mittagspause in Kahla

14:00Uhr: Kahla – Gespräche zu Orten des Widerstands

ab 16:00Uhr: Ausklang

Rückfahrt nach Jena mit Zug oder Fahrrad

Margarethe 2025

Liebe Leserinnen, in der elften Ausgabe der Bürgerinnenzeitung Margarethe widmen wir uns dem Thema „Netzwerke(n)“ – dem Miteinander, das die Stadt Kahla und den Saale-Holzland-Kreis lebendig hält.

In einer Zeit, in der vieles immer schneller, digitaler und unübersichtlicher wird, sind Netzwerke und Austauschtreffen wichtiger denn je. Sie geben Halt, schaffen Vertrauen und machen sichtbar, was wir gemeinsam bewegen können.

Ob in der Nachbarschaft, in Vereinen, in Schulen oder online – überall entstehen Verbindungen, die das Leben bereichern. Menschen teilen Ideen, unterstützen sich gegenseitig und wachsen über Grenzen hinweg zusammen.

Das Redaktionsteam hat sich auf eine dialogorientierte Reise durch den SHK begeben und Menschen und Initiativen besucht und kennengelernt – und sich mit ihnen vernetzt oder bereits bestehende Netzwerke gestärkt.

In der diesjährigen Ausgabe stellen wir Projekte in der Region vor, die durch gemeinsames Handeln etwas bewirken, und Menschen, die andere zusammenbringen. Sie erzählen von Erfahrungen, Herausforderungen und Momenten, in denen Miteinander und Austausch ganz konkret werden.

Auf der letzten Seite stellt sich zudem das Netzwerk Demokratiebildung in Thüringen vor.

Vielleicht finden Sie in dieser Ausgabe Anregungen, eigene Netzwerke zu knüpfen oder bestehende
zu vertiefen.


Wir wünschen Ihnen eine spannende Lektüre!
Das Redaktionsteam