Radtour – Erinnerungsorten und Lokalgeschichte auf die Spur kommen

Was hat Jena, was hat der Saale-Holzland-Kreis (SHK) mit dem Nationalsozialismus zu tun?

Welche Orte hier sind mit Zwangsarbeit, Verfolgung und Widerstand verbunden?

Was bedeutet „Todesmarsch“ – und was passierte 1945 auf den Wegen zwischen Jena und dem Umland?

Diesen Fragen wollen wir uns vom 15. bis 17. April 2026 auf einer Fahrradtour durch den SHK widmen. Gemeinsam mit euch besuchen wir historische Orte, Gedenksteine und Erinnerungszeichen im SHK. Dabei geht es nicht nur um die Vermittlung von Fakten, sondern um das bewusste Erleben von Geschichte in der eigenen Umgebung. Wir fahren auf Wegen, die in den letzten Kriegswochen für KZ-Häftlinge zu Todesmarschrouten wurden, und setzen uns mit der Geschichte der Zwangsarbeit in der Region auseinander. An den einzelnen Stationen stellen wir außerdem aktuelle Erinnerungsprojekte vor, sprechen mit Engagierten vor Ort und diskutieren darüber, welche Bedeutung diese Orte heute für unser Zusammenleben haben.

Mittwoch, 15.04

9:30Uhr: Jugendzentrum Eastside Jena – Input und Einstieg

11:00/11:30Uhr: Großlöbichau – Input

Mittagspause (unterwegs)

14:30/15:00Uhr: Eisenberg, Friedenspark – Input vom Projekt 1000 Buchen

Übernachtung in Eisenberg

Abendprogramm – Austausch und Spiele

Donnerstag, 16.04

10:00Uhr: Start in Eisenberg

12:30Uhr: Stadtroda – Input Euthanasie und Stolperschwelle

Mittagessen in Stadtroda

Übernachtung in Stadtroda

Abendprogramm – Kochen und Filmabend

Freitag, 17.04

10:00Uhr: Gemeinsames Frühstück

12:00Uhr: Kahla – Rundgang zu Gedenkorten

Mittagspause in Kahla

14:00Uhr: Kahla – Gespräche zu Orten des Widerstands

ab 16:00Uhr: Ausklang

Rückfahrt nach Jena mit Zug oder Fahrrad